AGB §   1    Geltungsbereich,   Diese   Allgemeinen   Geschäfts-,   Lieferungs-   und   Zahlungsbedingungen   gelten   für   alle   gegenwärtigen   und   zukünftigen   Geschäfts-beziehungen   mit uns,   der   Fa.   CON4TOOLS   GmbH   ab   01.08.2006   und   ersetzen   alle   vorhergehenden   Fassungen.   Abweichende,   entgegenstehende   oder   ergänzende   Allgemeine Geschäfts-,   Lieferungs-   oder   Zahlungsbedingungen   des   Kunden   werden,   selbst   bei   Kenntnis   nicht   Vertragsbestandteil,   es   sei   denn,   ihrer   Geltendmachung   wird   durch uns    ausdrücklich    schriftlich    zugestimmt.    Individuell    vertraglich    vereinbarte    Bestimmungen    innerhalb    des    Vertragsverhältnisses    gehen    den    Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor. §   2    Vertragsschluss,   Bestellung,   Auftragsannahme   Unsere   Angebote   sind   freibleibend.   Abweichungen   der   bestellten   oder   gelieferten   Artikel   von   der   Bestellung, insbesondere   technische   Änderungen   sowie   Änderungen   in   Form,   Farbe,   Material   und/oder   Gewicht   bleiben   im   Rahmen   des   Zumutbaren   sowie   des   technischen Fortschritts   vorbehalten.   Mit   der   Bestellung   einer   Ware   erklärt   der   Kunde   verbindlich,   die   bestellte   Ware   erwerben   zu   wollen.   Sämtliche   Bestellungen,   die   uns   vom Kunden   unmittelbar   oder   über   Außendienstmitarbeiter   erteilt   werden,   bedürfen   der   Annahme   durch   uns   in   Form   der   Erstellung   der   schriftlichen   Auftragsbestätigung, es   sei   denn,   es   handelt   sich   um   ein   Bargeschäft.   Bestellt   der   Kunde   die   Ware   auf   elektronischem   Wege,   werden   wir   den   Zugang   der   Bestellung   unverzüglich bestätigen.   Die   Zugangsbestätigung   stellt   noch   keine   verbindliche   Annahme   der   Bestellung   dar.   Die   Zugangsbestätigung   kann   mit   der   Annahmeerklärung   verbunden werden.   Sofern   der   Kunde   die   Ware   auf   elektronischem   Wege   bestellt,   wird   der   Vertragstext   von   uns   gespeichert   und   dem   Kunden   auf   Verlangen   nebst   den vorliegenden   AGB   per   E-Mail   zugesandt.   Der   Vertragsschluss   erfolgt   unter   dem   Vorbehalt   der   richtigen   und   rechtzeitigen   Selbstbelieferung   durch   unsere   Zulieferer. Findet   eine   Selbstbelieferung   nicht   statt,   gilt   der   Vertrag   als   nicht   geschlossen.   Ein   von   uns   als   Lieferantin   übernommenes   Beschaffungsrisiko   existiert   nicht.   Dies   gilt nur   für   den   Fall,   dass   die   Nichtlieferung   nicht   von   uns   zu   vertreten   ist,   insbesondere   bei   Abschluss   eines   kongruenten   Deckungsgeschäftes   mit   unserem   Zulieferer. Der Kunde wird über die Nichtverfügbarkeit der Leistung unverzüglich informiert. Eine eventuell bereits erfolgte Gegenleistung wird unverzüglich zurückerstattet. §   3    Lieferfrist   und   Verzug   Falls   eine   Lieferzeit   vereinbart   oder   erforderlich   ist,   gilt   Folgendes:   Die   von   uns   als   Lieferantin   genannten   Liefertermine   sind   unverbindlich, es   sei   denn,   sie   sind   ausdrücklich   als   "verbindlicher   Liefertermin"   von   uns   schriftlich   bestätigt   worden.   Voraussetzung   der   Einhaltung   der   Lieferzeit   ist   die   rechtzeitige Erfüllung   vom   Käufer   übernommener   Vertragspflichten,   insbesondere   die   Leistung   der   vereinbarten   Zahlungen   und   gegebenenfalls   der   Erbringung   vereinbarter Sicherheiten.   Die   Lieferfrist   beginnt   mit   der   Absendung   der   Auftragsbestätigung,   jedoch   nicht   vor   der   Beibringung   der   vom   Kunden   zu   beschaffenden   Unterlagen, Genehmigungen,   Freigaben   sowie   vor   Eingang   einer   vereinbarten   Anzahlung.   Die   Lieferfrist   ist   eingehalten,   wenn   bis   zu   ihrem   Ablauf   die   Versandbereitschaft mitgeteilt   ist   oder   der   Liefergegenstand   das   Werk   bzw.   das   Lager   verlassen   hat.   Die   Lieferfrist   verlängert   sich   bei   Maßnahmen   im   Rahmen   von   Arbeitskämpfen, insbesondere    Streik    und    Aussperrung,    sowie    beim    Eintritt    unvorhergesehener    Hindernisse,    die    außerhalb    unseres    Willens    liegen,    z.    B.    Betriebsstörungen, Verzögerung   in   der   Anlieferung   wesentlicher   Materialien,   soweit   solche   Hindernisse   nachweislich   auf   die   Lieferung   des   Liefergegenstandes   von   erheblichem   Einfluss sind.   Dies   gilt   auch,   wenn   die   Umstände   bei   Unterlieferern   eintreten.   Die   Lieferfrist   verlängert   sich   entsprechend   der   Dauer   derartiger   Maßnahmen   und   Hindernisse. Die   vorbezeichneten   Umstände   sind   auch   dann   von   uns   nicht   zu   vertreten,   wenn   sie   während   eines   bereits   vorliegenden   Verzuges   entstehen.   Von   uns   werden   Beginn und   Ende   derartiger   Hindernisse   in   wichtigen   Fällen   dem   Kunden   baldmöglichst   mitgeteilt.   Kommen   wir   mit   der   Lieferung   in   Verzug,   so   kann   der   Kunde   -   sofern   er glaubhaft   macht,   dass   ihm   hieraus   ein   Schaden   entstanden   ist   -   eine   Entschädigung   für   jede   folgende   Woche   des   Verzuges   von   je   0,5   %,   insgesamt   jedoch höchstens   3   %   des   Preises   für   den   Teil   der   Lieferungen   verlangen,   der   wegen   des   Verzuges   nicht   in   zweckdienlichen   Betrieb   genommen   werden   konnte.   Sowohl Schadensersatzansprüche   des   Kunden   wegen   Verzögerung   der   Lieferung,   als   auch   Schadensersatzansprüche   statt   der   Leistung,   die   über   die   vorstehenden   Grenzen hinaus   gehen,   sind   in   allen   Fällen   verzögerter   Lieferung,   auch   nach   Ablauf   einer   uns   etwa   gesetzten   Frist   zur   Lieferung,   ausgeschlossen.   Dies   gilt   nicht,   soweit   in Fällen   des   Vorsatzes,   der   groben   Fahrlässigkeit   oder   wegen   der   Verletzung   des   Lebens,   des   Körpers   oder   der   Gesundheit   zwingend   gehaftet   wird.   Vom   Vertrag   kann der   Kunde   im   Rahmen   der   gesetzlichen   Bestimmungen   nur   zurücktreten,   soweit   die   Verzögerung   der   Lieferung   von   uns   zu   vertreten   ist.   Eine   Änderung   der Beweislast   zum   Nachteil   des   Kunden   ist   mit   den   vorstehenden   Regelungen   nicht   verbunden.   Der   Kunde   ist   verpflichtet,   auf   Verlangen   des   Lieferers   innerhalb   einer angemessenen   Frist   zu   erklären,   ob   er   wegen   der   Verzögerung   der   Lieferung   vom   Vertrag   zurücktritt   oder   auf   die   Lieferung   besteht.   Teillieferungen   sind   innerhalb der von uns angegebenen Lieferfristen §   4    Lieferumfang   und   Versand   Unsere   Lieferung   erfolgt   ab   Lager   Neuss.   Der   Lieferumfang   wird   durch   unsere   schriftliche   Auftragsbestätigung   bestimmt.   Ein   Versand der   bestellten   Ware   erfolgt   auf   Rechnung   und   Gefahr   des   Kunden.   Mangels   besonderer   Vereinbarungen   steht   uns   die   Wahl   des   Transportunternehmens   sowie   die   Art des   Transportmittels   frei.   Die   Gefahr   geht   auch   dann   mit   der   Absendung   ab   Lager   Neuss   auf   den   Kunden   über,   wenn   frachtfreie   Lieferung   vereinbart   ist.   Verzögert sich   der   Versand   durch   Umstände,   die   der   Kunde   zu   vertreten   hat,   so   geht   die   Gefahr   bereits   im   Zeitpunkt   der   Versandbereitschaft   auf   den   Kunden   über.   Die   durch die   Verzögerung   entstehenden   Kosten   (insbesondere   Lagerspesen)   hat   der   Kunde   zu   tragen.   Werden   Versand   oder   Zustellung   auf   Wunsch   des   Kunden   um   mehr   als   1 Monat   nach   Anzeige   der   Versandbereitschaft   verzögert,   kann   dem   Kunden   für   jeden   angefangenen   Monat   Lagergeld   in   Höhe   von   0,5   %   des   Preises   der   Gegenstände der   Lieferung,   höchstens   jedoch   insgesamt   5   %,   berechnet   werden.   Der   Nachweis   höherer   oder   niedrigerer   Lagerkosten   bleibt   den   Vertragsparteien   unbenommen. Wir   sind   nicht   verpflichtet,   die   Sendung   gegen   Transportschäden   zu   versichern   oder   versichern   zu   lassen,   es   sei   denn,   eine   entsprechende   Verpflichtung   ist   von   uns schriftlich übernommen worden. §   5    Annullierungskosten   Tritt   der   Kunde   unberechtigt   von   einem   erteilten   Auftrag   zurück,   können   wir   unbeschadet   der   Möglichkeit,   einen   höher   tatsächlichen Schaden   geltend   zu   machen,   25   %   des   Verkaufspreises   für   die   durch   die   Bearbeitung   des   Auftrages   entstandenen   Kosten   und   für   entgangenen   Gewinn   fordern.   Dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten. §   6    Abnahme   und   Gefahrenübergang   Der   Kunde   ist   verpflichtet,   den   Liefergegenstand   anzunehmen.   Bei   Fehlen   einer   abweichenden   Vereinbarung   erfolgt   die Übergabe   im   Lager   Neuss.   Der   Kunde   ist   berechtigt,   den   Liefergegenstand   innerhalb   von   14   Tagen   nach   Zugang   der   Bereitstellungsanzeige   oder   sonstiger   Mitteilung von   der   Fertigstellung   am   Übergabeort   zu   prüfen.   Der   Kunde   hat   die   Pflicht,   den   Liefergegenstand   innerhalb   derselben   Frist   anzunehmen,   es   sei   denn,   er   ist unverschuldet    vorübergehend    zur    Annahme    verhindert.    Bleibt    der    Kunde    mit    der    Annahme    des    Kaufgegenstandes    länger    als    14    Tage    ab    Zugang    der Bereitstellungsanzeige   vorsätzlich   oder   grob   fahrlässig   in   Rückstand,   so   sind   wir   nach   Setzung   einer   Nachfrist   von   weiteren   8   Werktagen   berechtigt,   vom   Vertrag zurückzutreten   oder   Schadensersatz   wegen   Nichterfüllung   zu   verlangen.   Der   Setzung   einer   Nachfrist   bedarf   es   nicht,   wenn   der   Kunde   die   Annahme   ernsthaft   oder endgültig   verweigert   oder   offenkundig   auch   innerhalb   dieser   Zeit   zur   Zahlung   des   Kaufpreises   nicht   im   Stande   ist.   Die   Gefahr   des   zufälligen   Untergangs   und   der zufälligen   Verschlechterung   der   Ware   geht   mit   der   Übergabe   an   den   Kunden,   beim   Versendungskauf   -   auch   bei   frachtfreier   Lieferung   -   mit   der   Auslieferung   der Sache   an   den   Spediteur,   den   Frachtführer   oder   der   sonst   zur   Ausführung   der   Versendung   bestimmten   Person   oder   Anstalt   auf   den   Kunden   über.   Der   Übergabe   steht es   gleich,   wenn   der   Kunde   im   Verzug   der   Annahme   ist.   Wenn   der   Versand,   die   Zustellung,   der   Beginn,   die   Durchführung   der   Aufstellung   oder   Montage,   die Übernahme   in   eigenen   Betrieb   oder   der   Probebetrieb   aus   vom   Kunden   zu   vertretenden   Gründen   verzögert   wird   oder   der   Kunde   aus   sonstigen   Gründen   in Annahmeverzug kommt, so geht die Gefahr auf den Kunden über. §    7     Preise    und    Zahlungsbedingungen    Unsere    sämtlichen    Rechnungen    sind    netto    Kasse    zu    bezahlen.    Ein    Skontoabzug    bedarf    der    vorherigen    schriftlichen Vereinbarung.   Bei   Überschreitung   des   Zahlungsziels   und   nach   erfolgter   Mahnung   sind   Verzugszinsen   in   Höhe   von   8   %   über   dem   jeweiligen   Basiszinssatz   der Deutschen   Bundesbank   auf   den   Rechnungsbetrag   zu   zahlen.   Wechsel   werden   nicht   angenommen.   Eine   Zurückhaltung   der   Zahlung   oder   eine   Aufrechnung   wegen gegebenenfalls   bestehender   Gegenansprüche   des   Kunden   ist   mit   Ausnahme   unbestrittener   oder   rechtkräftig   festgestellter   Forderungen   ausgeschlossen.   Unsere sämtlichen   Forderungen   gegen   den   Kunden,   egal   aus   welchem   Rechtsverhältnis,   sind   sofort   zur   Zahlung   fällig,   wenn   ein   Sachverhalt   verwirklicht   wird,   der   gemäß gesetzlicher   Bestimmungen   oder   vertraglicher   Bestimmungen   uns   zum   Rücktritt   berechtigen.   Die   Preise   verstehen   sich   als   Nettopreise   ab   Lager   Neuss,   ausschließlich Verpackung,   zuzüglich   Versandkosten   und   der   jeweils   geltenden   gesetzlichen   Umsatzsteuer.   Preisänderungen   sind   zulässig,   wenn   zwischen   Vertragsschluss   und vereinbartem   Liefertermin   mehr   als   4   Monate   liegen.   Erhöhen   sich   danach   bis   zur   Fertigstellung   der   Lieferung   die   Löhne,   die   Materialkosten   oder   die   marktmäßigen Einstandspreise,   so   sind   wir   berechtigt,   den   Preis   angemessen   entsprechend   den   Kostensteigerungen   zu   erhöhen.   Der   Kunde   ist   zum   Rücktritt   nur   berechtigt,   wenn die   Preiserhöhung   den   Anstieg   der   allgemeinen   Lebenshaltungskosten   zwischen   Bestellung   und   Auslieferung   nicht   nur   unerheblich   übersteigt.   Ist   der   Kunde Kaufmann,   eine   juristische   Person   des   öffentlichen   Rechts   oder   öffentlich   rechtliches   Sondervermögen,   sind   Preisänderungen   der   vorgenannten   Regelung   zulässig, wenn zwischen Vertragsabschluss und vereinbartem Liefertermin mehr als 6 Wochen liegen. §   8   Gewährleistung,   Ausschluss   des   Beschaffungsrisikos   und   Garantien   Wir   leisten   für   Mängel   der   Ware   zunächst   nach   unserer   Wahl   Gewähr   durch   Nachbesserung oder   Ersatzlieferung.   Darüber   hinaus   haben   wir   das   Recht,   bei   Fehlschlagen   eines   Nacherfüllungsversuches   eine   neuerliche   Nacherfüllung,   wiederum   nach   eigener Wahl   durchzuführen.   Erst   wenn   auch   die   wiederholte   Nacherfüllung   desselben   Mangels   fehlschlägt,   steht   dem   Kunden   das   Recht   zu,   vom   Vertrag   zurückzutreten   oder den   Kaufpreis   zu   mindern.   Bei   einer   nur   geringfügigen   Vertragswidrigkeit,   insbesondere   bei   nur   geringfügigen   Mängeln,   steht   dem   Kunden   jedoch   kein   Rücktrittsrecht zu.   Der   Kunde   kann   ausschließlich   in   Fällen   grob   fahrlässiger   oder   vorsätzlicher   Verletzung   der   Pflicht   zur   Lieferung   mangelfreier   Sachen   Schadensersatz   oder   Ersatz für   vergebliche   Aufwendungen   verlangen.   Er   hat   den   eingetretenen   Schaden   dem   Grunde   und   der   Höhe   nach   nachzuweisen.   Gleiches   trifft   auf   die   vergeblichen Aufwendungen   zu.   Die   Gewährleistung   erstreckt   sich   nicht   auf   solche   Schäden,   die   der   Kunde   zu   vertreten   hat   bzw.   die   beim   Kunden   durch   natürliche   Abnutzung, Feuchtigkeit,   starke   Erwärmung,   sonstige   Temperatur-   oder   Witterungseinflüsse   oder   unsachgemäße   Behandlung   entstehen.   Natürlicher   Verschleiß   ist   in   jedem   Fall von   der   Gewährleistung   ausgeschlossen.   Auch   haften   wir   nicht   für   mittelbare   Schäden.   Der   Kunde   ist   verpflichtet   die   Ware   sofort   nach   Übergabe   bzw.   Ablieferung   zu untersuchen   und   bestehende   offensichtliche   Mängel   uns   unverzüglich,   längstens   jedoch   binnen   8   Tagen   nach   Empfang   der   Ware   schriftlich   -   möglichst   unter Beifügung   einer   Kopie   der   Lieferpapiere   -   mitzuteilen.   Bei   Erkennen   von   Schäden   an   der   Verpackung   (Transportschäden)   hat   der   Kunde   bei   Annahme   der   Ware   vom Transportunternehmer   die   Beschädigung   bescheinigen   zu   lassen.   Mängel,   die   verspätet,   also   entgegen   der   vorstehenden   Pflicht,   gerügt   werden,   werden   von   uns nicht   berücksichtigt   und   sind   von   der   Gewährleistung   ausgeschlossen.   Rügen,   die   Außendienstmitarbeitern   oder   Transporteuren   oder   sonstigen   Dritten   gegenüber geltend    gemacht    werden,    stellen    keine    form-    und    fristgerechte    Rüge    dar.    Den    Kunden    trifft    die    volle    Beweislast    für    sämtliche    Anspruchsvoraussetzungen, insbesondere   für   den   Mangel   selbst,   für   den   Zeitpunkt   der   Feststellung   des   Mangels   und   für   die   Rechtzeitigkeit   der   Mängelrüge.   Wählt   der   Kunde   wegen   eines Rechts-   oder   Sachmangels   nach   gescheiterter   Nacherfüllung   den   Rücktritt   vom   Vertrag,   steht   ihm   daneben   kein   Schadensersatzanspruch   wegen   des   Mangels   zu. Wählt   der   Kunde   nach   gescheiterter   Nacherfüllung   Schadensersatz,   verbleibt   die   Ware   beim   Kunden,   wenn   ihm   dies   zumutbar   ist.   Der   Schadensersatz   beschränkt sich   auf   die   Differenz   von   Kaufpreis   und   Wert   der   mangelhaften   Sache.   Dies   gilt   nicht,   wenn   wir   die   Vertragsverletzung   arglistig   verursacht   haben.   Die   im   Falle   eines Mangels   erforderliche   Rücksendung   der   Ware   an   uns   kann   nur   mit   unserem   vorherigen   schriftlichen   Einverständnis   erfolgen.   Rücksendungen,   die   ohne   vorheriges Einverständnis   erfolgen,   brauchen   von   uns   nicht   angenommen   zu   werden.   In   diesem   Fall   trägt   der   Kunde   die   Kosten   der   Rücksendung.   Für   den   Kunden   beträgt   die Gewährleistungsfrist   für   neue   und   gebrauchte   Güter   1   Jahr   ab   Ablieferung   der   Ware.   Dies   gilt   nicht,   wenn   der   Kunde   den   Mangel   nicht   rechtzeitig   angezeigt   hat   (vgl. oben).   Der   Kunde   hat   in   jedem   Fall   zu   beweisen,   dass   der   Mangel   bereits   bei   Ablieferung   vorgelegen   hat.   Für   den   Fall,   dass   aufgrund   einer   berechtigten   Mängelrüge eine   Nachbesserung   oder   Ersatzlieferung   erfolgt,   gelten   die   Bestimmungen   über   die   Lieferzeit   entsprechend.   Als   Beschaffenheit   der   Ware   gilt   grundsätzlich   nur unsere   Produktbeschreibung   bzw.   die   Produktbeschreibung   des   Herstellers   als   vereinbart.   Öffentliche   Äußerungen,   Anpreisungen   oder   Werbung   stellen   daneben keine   vertragsgemäße   Beschaffenheitsangabe   der   Ware   dar.   Erhält   der   Kunde   eine   mangelhafte   Montage-   bzw.   Bedienungsanleitung,   sind   wir   lediglich   zur   Lieferung einer   mangelfreien   Anleitung   verpflichtet   und   dies   auch   nur   dann,   wenn   der   Mangel   der   Anleitung   der   ordnungsgemäßen   Montage   bzw.   Bedienung   entgegensteht. Wir   übernehmen   keinerlei   Beschaffungsrisiko   und   auch   keine   irgendwie   gearteten   Garantien,   es   sei   denn,   hierüber   ist   eine   ausdrückliche   schriftliche   Vereinbarung   mit dem   Kunden   geschlossen.   Soweit   eine   Garantie   ausdrücklich   vereinbart   wird,   beträgt   die   Garantiezeit   1   Jahr   ab   Auslieferung   der   Ware.   Ein   Anspruch   des   Kunden   aus einer   Garantie   besteht   nur   dann,   wenn   eventuell   durchzuführende   bzw.   bereits   durchgeführte   Reparaturen   von   einem   hierzu   von   uns   autorisierten   Kundendienst erledigt   werden/worden   sind.   Des   Weiteren   müssen   eventuell   vorgeschriebene   Wartungsintervalle   eingehalten   werden.   Sollte   eine   Anwendung   der   Geräte   entgegen der   Bedienungsanleitung   erfolgen,   wird   ebenfalls   keine   Garantie   gewährt.   Eine   gewährte   Garantie   umfasst   die   Beseitigung   des   Mangels   durch   Reparatur   bzw. Austausch   der   defekten   Teile   des   Gerätes   sowie   die   im   Zusammenhang   mit   dem   Garantiefall   anfallenden   Lohn-   und   Anfahrtskosten.   Eine   gewährte   Garantie   umfasst nicht   die   Lieferung   eines   Neugerätes,   Rückabwicklung   des   Vertrages   bzw.   auch   nicht   die   teilweise   bzw.   gesamte   Rückerstattung   des   Kaufpreises.   Es   werden   nur Schäden   am   Gerät   selbst   beseitigt,   jedoch   in   der   Höhe   beschränkt   auf   den   Wert   des   Gerätes   zum   Schadenszeitpunkt.   Für   mittelbare   Schäden   haften   wir   auch   nicht aus der Garantie. §    9     Haftungsbeschränkungen    Bei    leicht    fahrlässigen    Pflichtverletzungen    beschränkt    sich    unsere    Haftung    auf    den    nach    der    Art    der    Ware    vorhersehbaren, vertragstypischen,    unmittelbaren    Durchschnittsschaden.    Dies    gilt    auch    bei    leicht    fahrlässigen    Pflichtverletzungen    unserer    gesetzlichen    Vertreter    oder Erfüllungsgehilfen.   Bei   leicht   fahrlässiger   Verletzung   unwesentlicher   Vertragspflichten   haften   wir   nicht.   Die   vorstehenden   Haftungsbeschränkungen   betreffen   nicht Ansprüche   des   Kunden   aus   Produkthaftung.Weiter   gelten   die   Haftungsbeschränkungen   nicht   bei   uns   zurechenbaren   Körper-   oder   Gesundheitsschäden   oder   bei Verlust   des   Lebens   des   Kunden.   Schadensersatzansprüche   des   Kunden   wegen   eines   Mangels   verjähren   nach   1   Jahr   ab   Ablieferung   der   Ware.   Dies   gilt   nicht,   wenn uns Arglist vorwerfbar ist. §   10    Haftung   für   Pflichtverletzungen   Unbeschadet   der   Bestimmungen   über   die   Gewährleistung   sowie   andere   in   diesen   Bestimmungen   getroffenen   speziellen Regelungen   gilt   in   Fällen   einer   Pflichtverletzung   durch   uns   Folgendes:   Der   Kunde   hat   uns   zur   Beseitigung   der   Pflichtverletzung   eine   angemessene   Nacherfüllungsfrist zu   gewähren,   welche   3   Wochen   nicht   unterschreiten   darf.   Erst   nach   erfolglosem   Ablauf   der   Nacherfüllungsfrist   kann   der   Kunde   vom   Vertrag   zurücktreten   und/oder Schadensersatz   verlangen.   Schadensersatz   kann   der   Kunde   nur   in   Fällen   grob   fahrlässiger   oder   vorsätzlicher   Pflichtverletzung   durch   uns   geltend   machen.   Der Schadensersatz   statt   der   Leistung   (bei   Nichterfüllung,   §   280   III   i.V.m.   §   281   BGB)   sowie   der   Verzögerungsschaden   (§   280   II   i.V.m.   §   286   BGB)   ist   auf   das   negative Interesse   begrenzt.   Schadensersatz   wegen   nicht   oder   nicht   wie   geschuldet   erbrachter   Leistung   (   §   282   BGB),   ist   auf   die   Höhe   des   Kaufpreises   begrenzt. Schadensersatz   statt   der   Leistung   bei   Ausschluss   der   Leistungspflicht   (Unmöglichkeit)   ist   ausgeschlossen.Ist   der   Kunde   für   Umstände,   die   ihm   zum   Rücktritt berechtigen   würden,   allein   oder   überwiegend   verantwortlich   oder   ist   der   zum   Rücktritt   berechtigende   Umstand   während   des   Annahmeverzuges   des   Kunden eingetreten, ist der Rücktritt ausgeschlossen. §   11    Eigentumsvorbehalt   Sämtliche   von   uns   bzw.   auf   unsere   Veranlassung   gelieferte   Ware   bleibt   unser   Eigentum   bis   zur   vollständigen   Zahlung   des   Kaufpreises   und bis   zur   vollständigen   Erledigung   sämtlicher   aus   der   Geschäftsbeziehung   resultierenden   Forderungen   (erweiterter   Eigentumsvorbehalt).   Eine   wie   auch   immer   geartete Verfügung   über   die   unter   Eigentumsvorbehalt   stehende   Ware   durch   den   Kunden   ist   nur   im   regelmäßigen   Geschäftsverkehr   des   Kunden   gestattet.   Keinesfalls   darf aber   die   Ware   im   Rahmen   des   regelmäßigen   Geschäftsverkehrs   zur   Sicherung   an   Dritte   übereignet   werden.   Im   Falle   des   Verkaufs   der   Ware   im   regelmäßigen Geschäftsverkehr   tritt   der   bezahlte   Kaufpreis   an   die   Stelle   der   Ware.   Der   Kunde   tritt   bereits   jetzt   alle   aus   einer   etwaigen   Veräußerung   entstehenden   Forderungen   an uns   ab.   Der   Kunde   ist   ermächtigt,   diese   Forderungen   solange   einzuziehen,   als   er   seinen   Zahlungsverpflichtungen   gegenüber   uns   nachkommt.   Mit   Rücksicht   auf   den verlängerten   Eigentumsvorbehalt   (Vorausabtretung   der   jeweiligen   Kaufpreisforderung)   ist   eine   Abtretung   an   Dritte,   insbesondere   an   ein   Kreditinstitut,   vertragswidrig und   daher   unzulässig.   Wir   sind   jederzeit   berechtigt,   die   Verkaufsunterlagen   des   Kunden   zu   prüfen   und   dessen   Abnehmer   von   der   Abtretung   zu   informieren.   Ist   die Forderung   des   Kunden   aus   dem   Weiterverkauf   in   ein   Kontokorrent   aufgenommen   worden,   tritt   der   Käufer   hiermit   bereits   auch   seine   Forderung   aus   dem Kontokorrent   gegenüber   seinem   Abnehmer   an   uns   ab.   Die   Abtretung   erfolgt   in   Höhe   des   Betrages,   den   wir   dem   Kunden   für   die   weiterveräußerte   Vorbehaltsware berechnet   haben.   Im   Falle   einer   Pfändung   der   Ware   beim   Kunden   hat   uns   dieser   sofort   unter   Übersendung   einer   Abschrift   des   Zwangsvollstreckungsprotokolls   und einer   eidesstattlichen   Versicherung   darüber   zu   unterrichten,   dass   es   sich   bei   der   gepfändeten   um   unter   Eigentumsvorbehalt   stehende   Ware   handelt.   Übersteigt   der Wert   der   Sicherheiten   gemäß   der   vorstehenden   Absätze   dieser   Ziffer   den   Betrag   der   hierdurch   gesicherten   noch   offenen   Forderungen   auf   absehbare   Dauer   um   mehr als   20   %,   ist   der   Kunde   berechtigt,   von   uns   insoweit   die   Freigabe   von   Sicherheiten   zu   verlangen,   als   die   Überschreitung   vorliegt.   Die   Geltendmachung   unserer Rechte   aus   dem   Eigentumsvorbehalt   entbindet   den   Kunden   nicht   von   seinen   vertraglichen   Verpflichtungen.   Der   Wert   der   Ware   im   Zeitpunkt   der   Rücknahme   wird lediglich auf unsere bestehende Forderung gegen den Kunden angerechnet. §    12     Rücktrittsrecht    des    Lieferanten    Wir    sind    als    Lieferant    aus    folgenden    Gründen    berechtigt,    vom    Vertrag    zurückzutreten:    Wenn    sich    entgegen    der    vor Vertragsschluss   bestehenden   Annahme   ergibt,   dass   der   Kunde   nicht   kreditwürdig   ist.   Kreditunwürdigkeit   kann   ohne   weiteres   angenommen   werden   in   einem   Fall   des Scheckprotestes,   fehlendem   Zahlungsausgleich   zahlungsfälliger   Rechnungen   der   Fa.   CON4TOOLS   GmbH   nach   Ablauf   der   von   der   Fa.   CON4TOOLS   GmbH   gewährten Zahlungsfrist   ohne   dass   es   einer   Mahnung   bedarf,   der   Zahlungseinstellung   durch   den   Kunden   oder   eines   erfolglosen   Zwangsvollstreckungsversuches   beim   Kunden. Nicht   erforderlich   ist,   dass   es   sich   um   Beziehungen   zwischen   uns   und   dem   Kunden   handelt.   Wenn   es   sich   herausstellt,   dass   der   Kunde   unzutreffende   Angaben   im Hinblick   auf   seine   Kreditwürdigkeit   gemacht   hat   und   diese   Angaben   von   erheblicher   Bedeutung   sind.   Wenn   unsere   unter   Eigentumsvorbehalt   stehende   Ware   anders als   im   regelmäßigen   Geschäftsverkehr   des   Kunden   veräußert   wird,   insbesondere   durch   Sicherungsübereignung   oder   Verpfändung.   Ausnahmen   hiervon   bestehen   nur, soweit wir unser Einverständnis mit der Veräußerung schriftlich erklärt haben. §   13    Schlussbestimmungen,   Erfüllungsort,   Gerichtsstand   In   jedem   Fall,   insbesondere   auch   bei   grenzüberschreitenden   Lieferungen,   gilt   das   Recht   der   Bundesrepublik Deutschland.    Die    Bestimmungen    des    UNKaufrechts    finden    keine    Anwendung,    auch    wenn    der    Kunde    seinen    Unternehmenssitz    im    Ausland    hat.    Sämtliche Verpflichtungen   aus   dem   Vertragsverhältnis   gelten   als   an   unserem   Unternehmenssitz   in   Velbert   zu   erbringen.   Ausschließlicher   Gerichtsstand   für   alle   sich   aus   dem Vertragsverhältnis   unmittelbar   oder   mittelbar   ergebenden   Streitigkeiten   ist   der   Sitz   unseres   Unternehmens   in   Wuppertal.   Übertragungen   von   Rechten   und   Pflichten des   Kunden   aus   dem   mit   uns   geschlossenen   Vertrag   bedürfen   zu   ihrer   Wirksamkeit   unserer   vorherigen   schriftlichen   Zustimmung.   Sollten   einzelne   Bestimmungen   des Vertrages   mit   dem   Kunden   einschließlich   dieser   Allgemeinen   Geschäfts-   Lieferungs-   und   Zahlungsbedingungen   ganz   oder   teilweise   unwirksam   sein   oder   werden,   so wird   hierdurch   die   Gültigkeit   der   übrigen   Bestimmungen   nicht   berührt.   Die   ganz   oder   teilweise   unwirksame   Regelung   soll   durch   eine   Regelung   ersetzt   werden,   deren wirtschaftlicher   Erfolg   dem   der   unwirksamen   möglichst   nahe   kommt.   Sämtliche   Erklärungen,   welche   die   Wirksamkeit   des   Vertragsverhältnisses   berühren,   bedürfen der   Schriftform.   Eine   Änderung   des   Schriftformerfordernisses   bedarf   seinerseits   der   Schriftform.   zulässig,   soweit   sich   Nachteile   für   den   Gebrauch   daraus   nicht ergeben.